Archiv für April 2009
Feuerfeste Textilien – Für mehr Sicherheit im Haushalt
Hochwertige Heimtextilien im Haushalt sollten nicht nur strapazierfähig sein, sondern natürlich auch schwer flammbar, damit Sicherheit gewährleistet wird. Um die Eigenschaft zu erreichen werden die Textilien durch eine Beschichtung mit speziellen Chemikalien oder Salzlösungen behandelt. Marktführer in der Beziehung ist die Firma Essex Flameproofing in South Ockenden die mittlerweile ihre Infrarot-Module von Heraeus nachgerüstet hat und konnte das Verfahren der Produktion von flammenfesten Textilien und Vorhängen um das dreifache steigern. Zusätzlich wurde der Energieverbrauch bei der Produktion drastisch gesenkt.
Es ist schnell passiert; eine vergessene Kerze oder ein Kurzschluss im Toaster. Speziell im Haushalt kann es schnell zum Brennen anfangen. Um das zu verhindern bzw. die Ausbreitung eines Feuers zu verlangsamen, werden Textilien feuerfest und flammenhemmend ausgestattet. Die Firma Essex Flameprofing verleiht den Textilien diese Eigenschaften für Designer, Stoffhersteller, Großhändler und Polsterren. Die Stoffe werden mit mit einer flammenhemmenden Chemikalie behandelt, die die britischen und internationalen Standards für Brandschutz-Bestimmungen erfüllt. Speziell Polsterbezüge werden feuerfest gemacht, indem der Bezugsstoff der Rückseite mit einer flammen hemmenden Latexbeschichtung besprüht wird. Das Aufbringen der Chemikalien erfolgt im nassen Zustand. Die Heimtextilien werden durch ein Infrarot-System getrocknet.
Die Zusammenarbeit mit Heraeus brachte neue Innovationen. Die alten Infrarot-Systeme wurden durch ein neues mittelwelliges Infrarot-System ausgewechselt. Das neue Infrarot-System erweist sich als sehr erfolgreich. Beschichtete Heimtextilien können mit einem einzigen Durchgang getrocknet werden, was die Produktionsgeschwindigkeit enorm steigert. Zum Vergleich: das alte System benötigte drei Durchgänge. Der Grund warum diese neue Technik sich so bewährt ist, dass speziell mittelwellige Infrarot-Strahlen das Wasser besonders gut trocknen und absorbieren. In der Gardinenherstellung werden die Textilien zusätzlich mit einer Salzlösung behandelt.
Neue Technik in der Pflege der Heimtextilien
Anfang 2009 hat Miele unter dem Namen “HomeCare” eine neues Konzept auf dem Markt gebracht was zwei Waschmaschinen, zwei Wäschetrockner und einen Staubsauger umfasst.
Ein spezielles Programm in den Waschmaschinen und Wäschetrocknern ermöglicht eine besondere Reinigung der Heimtextilien. Dazu gehören die Programme wie Kopfkissen, Gardinen und auch Imprägnieren für Tischwäsche oder Outdoor-Bekleidung. Natürlich verfügen die Geräte auch über die Standardprogramme wie Baumwolle, Pflegeleicht, Synthetik und Automatik.
Sowohl Waschmaschine und Trockner sind mit einer speziellen Schontrommel ausgestattet, die ein Füllgewicht bis zu sechs Kilogramm Trockenwäsche aufnehmen kann. Zusätzlich haben die Geräte eine 24-Stunden-Startvorwahl und eine Displayanzeige, über die speziell zahlreiche Funktionen eingestellt werden können. Was die Reihe “HomeCare” zusätzlich ausmacht ist das Geräuschdämmpaket, das die Geräte zu den leisesten auf dem Markt macht. Miele gibt sogar bei Kauf der Waschmaschine oder des Trocknes noch eine Fleece-Kuscheldecke dazu, was das Programm Heimtextilien noch unterstützt.
Die Modelle für die Waschmaschine sind Watercontrol- und Waterproof-Systeme; die Wäschetrockner gibt es in den Ausführungen Abluft- oder Kondens-Geräte. Die Aktion von Miele läuft noch bis zum Sommer 2009.
Zur besseren Verständlichkeit möchten wir Ihnen noch die Unterschiede der einzelnen Systeme nahelegen.
Watercontrol-System:
Diese Waschmaschinen sind mit einem Wasserstandsensor ausgestattet, der den geplanten Wassereinlauf im Gerät ständig kontrolliert. Der Wasserzulauf wird automatisch gestoppt, sobald der normale Wasserstand erreicht ist. Zusätzlich sind die Geräte in den meisten Fällen noch mit einer Bodenwanne ausgestattet, die mit einem Schwimmschalter kontrolliert wird. Dieser Schwimmschalter schaltet bei Bedarf das Zulaufventil des Gerätes ab.
Waterproof-System:
Dieses System ist im eigentlich nur eine Weiterentwicklung des Watercontrol-Systems.
Abluft-Gerät:
Eine Abluftrocker entzieht der Wäsche die Feuchtigkeit und gibt diese z.B. über eine fest installierte Leitung ab.
Kondens-Gerät:
Die Luft in dem Trockner befindet sich in einem Kreislauf. Die kühle Umwälzluft wird zunächst erwärmt, das bewirkt das die relative Luftfeutigkeit sinkt. Anschließend wird diese feuchtigkeitsreduzierte Luft in der Trommel umgewälzt, die Feuchtigkeit wird mit Hilfe von Verdunstung in der Maschine aufgenommen. Diese verdunstete Feuchtigkeit wird wiederum durch einen Kondensator in dem Gerät räumlich getrennt abgekühlt. Das kondensierte Wasser wird in einem Becken aufgefangen.
