Textilien unter Wasser und sie bleiben trotzdem trocken, wie das?
Wissenschaftler der Universität von Zürich haben die Antwort auf das Problem gefunden.
Die Lösung nennt sich Nanotechnologie. Die Vorteile dieser Technologie sind für den Verbraucher enorm vorteilhaft. Sie können Badehosen, Badenanzüge und sogar die Handtücher, die sofort wieder trocken sind einfach in den Rucksack packen, ohne das irgendwas darin feucht wird. Die Textilien können monatelang unter Wasser getaucht werden ohne das sie nass werden, aber wie das?
Der Vorreiter dieser neuartigen Entdeckung ist die Natur. Ein gutes Beispiel ist die Oberfläche der Lotusblüte, sie besitzt feinste Partikel auf ihrer Oberfläche die es Schmutz und Wasser unmöglich machen Fuß zu fassen und einfach abperlen. Ein anderes Beispiel ist eine Tier, die sogenannte Fischerspinne die trotz des Kontaktes mit Wasser trocken bleibt. Diese Phänomene liegen im Bereich der Nanometerskala und Wissenschaftler der Nanowissenschaften sind jeden Tag darum bemüht mehr über dieses Geheimnis zu erfahren.
Jetzt Fragen sie sich wie kommt diese Technologie auf die Textilien. Es ist nicht ganz so einfach. Die Forscher der Universität Zürich beschichten zum Beispiel Polyesterstoff mit Milliarden von winzigen Nanofilamenten aus Silizium und Sauerstoff (genau Bezeichnung ist Silsesquioxane). In dieser Beschichtung ist gleichsam eine isolierende Luftschicht eingebettet. Das beschichtete Gewebe kann daher die Wassertropfen einfach abperlen lassen. Zum Schluss sei noch gesagt, dass diese Technologie nicht im geringsten die Festigkeit oder irgendwelche andere Eigenschaft der Textilien verändert.
